Mit George Clooney und Basler Läckerli nach Neu Delhi
Samstag, 10. April 2010 23:59
An diesem Samstag wurde es ernst. Eingecheckt hatte ich bereits am Freitag, dennoch bin ich bei Flügen gerne eher zeitig vor Ort. Es hat sich gelohnt, denn an den Schaltern von Swiss herrschte ziemlich grosse Hektik.
Und dann hat sich mein Koffer mit Schoggi-Tafeln und Basler-Läckerli als zu schwer erwiesen. 20 Kg wären erlaubt, die Schalterdame sagte, sie könne mir 2 Kg Toleranz gewähren, aber meine 24.4 Kg würden mit 2 mal CHF 50.- verrechnet werden. Also habe ich die schwersten Sachen aus dem Koffer in meine Laptop-Tasche umverteilt um am Schluss mit einem 21.9 Kg schweren Koffer dazustehen - und einem schier aus allen Nähten platzenden Handgepäck.
Dann hiess es wieder Abschied nehmen von meinem Schatz. Das Schöne daran: man kann sich auch wieder auf die Heimreise freuen. ![]()
Aber vorerst mussten mal 7 1/2 Stunden Flugzeit in Angriff genommen werden. Hilfreich dabei war das George Clooney-Doppelpaket (”Männer die auf Ziegen starren” und “Up in the Air”). Der Transfer vom Flughafen zum Hotel hat dann super geklappt, und die schönen Zimmer im *****-Hotel Crowne Plaza, Gurgaon liessen die Fluganstrengung bald vergessen.

Thema: Allgemein, Delhi, Gurgaon, Hotel, Schweiz | Kommentare (0)








Trotzdem wünsche ich diese Passgeschichte niemandem. In Dubai wurde ich dann von einer Person zur nächsten weitergereicht bis ich in einem kleinen Büro der Fluggesellschaft den Bescheid bekam, dass mein Pass gefunden worden war. Bei der Flughafenpolizei konnte ich dann meine Mappe mit Pass und den Dokumenten abholen - nachdem ich ein komplett in Arabisch gehaltenes Formular unterschrieben hatte; keine Ahnung was das war, ich wusste kaum wo unterschreiben - und ob ich auch von rechts nach links kritzeln sollte 

Nach der Einreisekontrolle in Delhi wurde es knapp! Denn vom International Airport zum Domestic Flughafen muss man mindestens eine halbe Stunde rechnen. Zwar gibt es gratis Shuttle Busse, aber wie oft die fahren ist nirgends ersichtlich. Da ich einen solchen verpasst hatte und mir geraten wurde, aus Zeitgründen ein Taxi zu nehmen, biss ich halt in den sauren (weil teuren) Apfel und liess mich chauffieren. So schlecht war meine Entscheidung allerdings nicht, denn beim Check-In erwischte ich noch einen der allerletzten Plätze.
An meinem Geburtstag hab ich eins in die Fresse gekriegt! Genauer: ein Stück vom Geburtstagskuchen, den meine Teamkollegen organisiert haben. Noch genauer: nicht nur ins Maul, sondern auch viel Kuchenmasse ins Gesicht. Das ist hier so der Brauch, und da wollte ich keine Ausnahme sein; da hatten die Inder Freude!
Gut hatte ich in eben dieser Tasche nicht nur den Computer, sondern auch diversen Papierkram; denn was die Schalterdame alles wissen und sehen wollte, bevor sie mir die Boardingpässe überreichte erinnerte mich an ein Polizeiverhör. Dabei wollte ich das Land doch verlassen!
Bei IBM Schweiz bin ich natürlich ebenfalls noch im System, und so erhalten wir Assignees immer wieder Rundmails aus der Vulkanstrasse in Altstetten. Nicht mit allen können wir gleich viel anfangen. Dass ich schon den x-ten Bierevent verpasse ist natürlich schade. Schmunzeln können wir dagegen über die grosse interne Umzugsaktion im Vulkangebäude. Niemand von uns kann mit Sicherheit sagen, ob er sein Kästchen im Büro hätte räumen sollen - und dessen Inhalt jetzt in irgend einem staubigen Keller dahinvegetiert… .