Autoreparatur nach indischer Art

An diesem Samstag begannen meine lang erwarteten Ferien. Am Morgen wollte ich eigentlich noch das Kinderheim besuchen, das ganz in der Nähe liegen soll. Ich habe aber wieder mal feststellen müssen, dass sich die Leute unglaublich schlecht(!) in ihrer eigenen Umgebung auskennen - niemand konnte mir helfen das SOS children village in Salt Lake zu finden. So blieb mir nur übrig, Sam anzurufen und ihn mit der Aufgabe zu betrauen, die Micky-Comics, Kleider und etwas Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen. Nicht so schlimm - ich bin überzeugt, dass meine Absicht inzwischen umgesetzt worden ist.

Nach der Verabschiedung von Sam, Sanku und BJ-7 ging endlich meine Reise los. Und sie begann mit einem Knall! Mein Fahrer Mithun musste heftig auf die Klötze treten wegen einem plötzlich bremsenden Auto vor uns. Und der Fahrer hinter uns reagierte bei weitem nicht so gut wie Mithun… . Da standen wir also, mitten auf der Schnellstrasse zum Flughafen, ein etwas eingedrückter Kleinwagen und unser grosser TATA Sumo,  dem auf den ersten Blick nicht allzu viel passiert war. Nach einigen Diskussionen fuhren wir weiter, mussten aber kurz darauf an den Strassenrand fahren, weil sich irgendein Teil am Wagen gelöst hat und suspekte Geräusche auslöste. Es war die hintere “Stossstange” (mehr ein Schutzplasik als ein Dämpfer) die an der Seite herabhing. Aber kein Grund zur Panik, auch in Mithun schlummert ein McGyver: rasch eine Schnur vom nahen Baum gerissen (ja, die hing halt dort…) und mit ein paar geschicken Handgriffen war das Teil wieder am Auto fixiert und ich kam rechtzeitig am Flughafen an.

Der Hintere ist immer schuld!  Klicken um den Film zu starten

Datum: Samstag, 1. März 2008 13:59
Themengebiet: Allgemein, Ausflüge, Gesellschaft Trackback: Trackback-URL
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